›Saarländer gegen Salafisten‹? Ein Blick auf deren Vorstellungen und Ideen.

Warum genau tu ich mir das an?

Es gibt in Deutschland rund 6.000 Menschen, die dem Salafismus zuzurechnen sind, davon 100 Menschen im Saarland. Jeden Montag marschieren daher zur Zeit die ›Saarländer gegen Salafisten‹, SageSa, von Ort zu Ort. Selbst ohne einen Blick auf deren Thesen ist’s einfach, die politische Herkunft der Gruppe – von variierenden 20 bis 80 Personen – zu erkennen, voran die saarländische NPD, die im Saarland und Umgebung ansässigen Kameradschaften und andere rechte und rechtsextreme Bündnisse. Vielen Menschen genügt dies bereits, die Gegenbündnisse im Saarland tun ihr Übriges. Weil man die Gefahren des rechten Spektrums jedoch niemals unterschätzen sollte, ist’s an der Zeit, sich mit ihren Vorstellungen und Gedanken auseinanderzusetzen, Wort für Wort. Wenn auch nur, um sie der Lächerlichkeit preiszugeben.

Vorab: Die Gliederung der Themen ist von deren Seite übernommen, eine thematische Gruppierung hat man nicht vorgenommen. Weil ich aber keinesfalls bei der Erstellung eines kohärenten Textes mitwirken möchte, gehen wir’s einfach der gegebenen Ordnung nach durch. Der Text ist bedauerlicherweise länglich, daher in mehrere Seiten untergliedert. Je einem Zitat folgt eine – meist – sachliche Einschätzung. Die Lektüre wird insbesondere auch den Menschen empfohlen, die noch immer glauben, dass die Anliegen der SageSa kein menschenfeindlicher Unfug seien.

Wer sich mit den Erörterungen zu den Meinungen und Ideen nicht im Detail auseinandersetzen möchte, dem sei die Zusammenfassung auf der letzten Seite angeraten.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Islamisten, Islamunterricht, Strafrecht
Kriegsflüchtlinge, Wirtschaftsflüchtlinge, Kriminalität
GEZ, Einwanderung, Volksentscheide
Polizei, staatliche Finanzierung, Bundespräsident
Steuern und Bildung, Grenzen, Staatsbürgerschaft
Medien, Goldreserven, ›Tierschutz‹
NATO und EU, US-Truppen, Völkerrecht
›Sozialamt‹, Schuldkult und Gutmenschentum
Zusammenfassung

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